KI und Prozessoptimierung für Industrie & Handel
Ein Beispiel: Ihre Aufträge entstehen aus Mails, PDFs und Stücklisten. Übertragen werden sie von Hand ins ERP. Ihr wertvollstes Fachwissen steht in keinem System. Genau dort setzen wir an: Der Vorgang läuft automatisch bis ins ERP, und das Wissen bleibt im Unternehmen.
Das kennen Sie vermutlich
So läuft ein Auftrag heute durch Ihr Haus, vier Stationen, die uns in produzierenden und handelnden Unternehmen immer wieder begegnen.
Mit dem Kunden hat schon jemand gesprochen, nur weiß niemand mehr, wo die Notizen liegen. Also ruft man ihn an und lässt ihn dasselbe ein zweites Mal erzählen. Kalkuliert wird danach aus Erfahrung.
Die Bestellung liegt im Postfach, als Mail, PDF oder Excel-Stückliste. Keine zwei sehen gleich aus. Jede Position wird von Hand zugeordnet und ins ERP übertragen. Der Liefertermin in der Auftragsbestätigung entsteht aus Gefühl, nicht aus freier Kapazität.
Am nächsten Morgen besprechen Produktionsleiter und Meister eine Änderung: Eilauftrag, Fehlteil, Maschinenstörung. Die Reihenfolge wird von Hand umgestellt. Welche drei anderen Aufträge dadurch kippen, steht auf keiner Liste.
Der Kunde fragt nach seiner Ware. Wo der Auftrag steht, findet man nach zwei Anrufen heraus. Wie lange er noch braucht, weiß niemand. Was er am Ende gekostet hat, erfährt keiner.
Was wir hier konkret umsetzen
Wir setzen dort an, wo Fachkräfte Zeit mit Übertragen, Prüfen und Suchen verbringen, statt mit Fertigung und Kundengeschäft.
Vom Eingang bis in das ERP
Anfragen und Bestellungen werden automatisch erfasst, Artikel und Fremdartikel geprüft, Kundennummern zugeordnet und der Auftrag im ERP angelegt, auch wenn die Stückliste ein SAP-Export mit hunderten Positionen ist oder gar keine Spaltenüberschriften hat. Dasselbe Verfahren prüft Lieferscheine, Zeugnisse und Rechnungen gegen die Bestellung.
Erfahrungswissen sichern, bevor es geht
Aus Videoaufnahmen erfahrener Mitarbeitender, etwa beim Einrichten einer Maschine, erzeugen wir strukturierte Arbeitsanleitungen und hängen sie an ein Wissensmanagement, in dem sich nachfragen lässt. Das Ergebnis benennt selbst, an welchen Stellen aus Erfahrung entschieden wurde: genau dort existiert das Wissen heute nur in einem Kopf.
Fertigung und Vertrieb auswerten statt schätzen
Status offener Aufträge, drohende Termin-Reißer, Risikokunden und die Angebots-Pipeline, direkt auf Ihren ERP-Daten statt in manuellen Excel-Exporten. Auf Auftrags-, Artikel- und Maschinenebene. Nicht auf Ebene einzelner Mitarbeitender: Das schließen wir im Kick-off aus, weil sonst die Belegschaft nicht mitgeht.
Assistenz statt CRM-Maske
Statt Felder zu pflegen, sprechen Ihre Leute mit einer Assistenz: Besprochenes wird eingesprochen und am richtigen Datensatz abgelegt, zurück kommen Angebotsstände, Wiedervorlagen und das Tages-Briefing. Für den Vertrieb ist die Assistenz damit das CRM, die Datenhaltung darunter bedient niemand mehr von Hand.
Wie wir das machen
Drei Schritte, keine Überraschungen: Sie wissen vor jedem Schritt, was er kostet und was Sie dafür bekommen.
Erstgespräch
Kostenlos 30 Minuten · vor Ort oder per TeamsSie erzählen, wo in Auftragsabwicklung, Fertigung und Vertrieb Zeit verloren geht, wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich ein Projekt lohnt. Auch wenn die Antwort Nein ist. Sie brauchen dafür keine fertige Idee: Wir benennen die Fälle, die sich in Fertigung und Handel zuerst rechnen.
Potenzialanalyse
3.600 € netto FestpreisWir gehen mit Ihren Leuten durch den Ablauf von der Anfrage bis zur Nachkalkulation und erheben den heutigen Aufwand. Am Ende steht Ihr priorisierter Fahrplan mit Kostenschätzung je Baustein.
Umsetzung & Betrieb
Nach Fahrplan Baustein für BausteinWas Ihr Projekt kostet, steht im Fahrplan, mit erhobenen Zahlen, nicht mit Schätzungen. Der erste Baustein muss sich bewähren, bevor der zweite startet. Mit Ihrem Systemhaus arbeiten wir dabei Hand in Hand: Zugänge, Schnittstellen und Betrieb stimmen wir mit den Leuten ab, die Ihre Systeme ohnehin betreuen.
Projekte aus Industrie & Handel
Umgesetzt und im täglichen Einsatz.
Anfragen und Bestellungen aus E-Mails direkt ins ERP
Umgesetzt in einem Handelsbetrieb: Artikelprüfung, Kundenzuordnung und Auftragsanlage laufen automatisch, unabhängig vom Format. Erkennt das System weniger Positionen als angekündigt, legt es nichts an, sondern meldet sich beim Sachbearbeiter.
Vertriebssteuerung, die sich selbst pflegt
Umgesetzt in einem Industriebetrieb: Der gewachsene Excel-Kundenstamm wurde migriert und abgelöst, das Tages-Briefing erzeugt die Wiedervorlagen automatisch. Ein Dashboard harmonisiert die Daten aus ERP und CRM und zeigt wesentliche Kundendaten, wie auch die Angebots- und die Auftragspipeline, die Kunden in Risikoklassen sortiert und vieles mehr. Erfasst wird per Sprache und per Mail: Angebotsstände und Kundenthemen werden eingesprochen oder als Antwort auf die Tagesmail geschickt, zusammengefasst und am richtigen Datensatz abgelegt.
Arbeitsanleitungen aus Videoaufnahmen, angebunden an das Wissensmanagement
Aus der Aufnahme eines erfahrenen Einrichters entsteht eine strukturierte Arbeitsanleitung, und sie bleibt nicht als Datei liegen: Die Anleitungen laufen in ein Wissensmanagement, in dem sich anschließend gezielt nachfragen lässt. Das Ergebnis markiert selbst, wo das Material unvollständig ist, an welchen Stellen aus Erfahrung entschieden wurde und wo im Ablauf Optimierungspotenzial steckt. Genau diese Stellen verliert ein Betrieb, wenn jemand geht.
Nachkalkulation, die von sich aus Bescheid gibt
Die Nachkalkulation läuft automatisch auf den ERP-Daten und wird gegen die Historie gelesen: Wo weicht dieser Auftrag von vergleichbaren ab, welche Abweichung ist ein bekanntes Muster und welche neu? Auffälligkeiten gehen als Hinweis an die Betriebsleitung, statt darauf zu warten, dass jemand die Zahlen von Hand zusammenträgt.
Anwendungsfälle
Abläufe, die sich in Fertigung und Handel mit denselben Bausteinen automatisieren lassen und die wir für Betriebe wie Ihren umsetzen.
Fertigungsüberwachung und Termin-Reißer-Erkennung
Status offener Aufträge und Positionen, drohende Terminüberschreitungen und fehlende Artikel je Position, ausgewertet auf Auftrag, Artikel und Maschine. Auswertungen über einzelne Mitarbeitende schließen wir im Kick-off aus.
Identische Artikel über Aufträge hinweg zusammenlegen
Weniger Werkzeugwechsel, weil gleiche Teile aus verschiedenen Aufträgen gemeinsam gefertigt werden. Heute hängt diese Entscheidung am Erfahrungswissen einzelner Personen.
Sauerländer Familienunternehmen plant die Zukunft neu: „Wir haben alle mit im Boot“
Die Westfalenpost hat über die Digitalisierung eines Sauerländer Familienunternehmens berichtet, das zu unseren Kunden gehört. Nicht über Technik, sondern über den Weg dorthin.
Der Weg einer Bestellung, heute und danach
Heute
10 Aufgaben, alle von Hand. Zwei davon bringen den Auftrag wirklich voran.
Danach
Eine Aufgabe für Menschen, 9 für den Assistenten. Vom Menschen bleiben die Anfrage und eine Freigabe.
- Handarbeit
- die Leistung selbst
- KI-Assistent
- von Hand, ohne System
- Mensch am System
- läuft automatisch
- Start
- Ende
- Reihenfolge
- läuft parallel
- Anmerkung zum Schritt
- Medienbruch: die Information wechselt das Medium
- Anfrage
- Stückliste
- Lieferschein
- Rechnungsprüfung
- Reklamation
- Kundenstammpflege
- und Ihr Vorgang
Der Ablauf oben ist ein Beispiel aus einem laufenden Projekt.
Wie viele Stunden es bei Ihnen sind, messen wir vor dem Projekt und rechnen nach dem Go-Live nach.
Wir gehen mit Ihnen durch den Betrieb
Am Anfang steht kein Angebot, sondern ein Gespräch: Wie kommt ein Auftrag heute bei Ihnen an, welche Prüfungen binden Kapazität, wo hängt Wissen an einzelnen Personen? Unverbindlich und ohne Folienschlacht.
- 30 Minuten
- kostenlos
- vor Ort oder per Teams
Andere Branche? Bau & Handwerk Dienstleistung & Verwaltung
Jan Carlo Niklas
Geschäftsführer
