KI und Prozessoptimierung für Industrie & Handel

Ein Beispiel: Ihre Aufträge entstehen aus Mails, PDFs und Stücklisten. Übertragen werden sie von Hand ins ERP. Ihr wertvollstes Fachwissen steht in keinem System. Genau dort setzen wir an: Der Vorgang läuft automatisch bis ins ERP, und das Wissen bleibt im Unternehmen.

Eingang im Postfach
Betreff: Bestellung KW 34 Stückliste.xlsx Zeichnung.pdf
Ergebnis im ERP
Auftrag angelegt Pos 1 · Artikel 471112 St. Pos 2 · Fremdartikelzugeordnet Pos 3 · Profil60 m Kunde aus CRM erkannt

Das kennen Sie vermutlich

So läuft ein Auftrag heute durch Ihr Haus, vier Stationen, die uns in produzierenden und handelnden Unternehmen immer wieder begegnen.

Wochen vorher

Mit dem Kunden hat schon jemand gesprochen, nur weiß niemand mehr, wo die Notizen liegen. Also ruft man ihn an und lässt ihn dasselbe ein zweites Mal erzählen. Kalkuliert wird danach aus Erfahrung.

08:14

Die Bestellung liegt im Postfach, als Mail, PDF oder Excel-Stückliste. Keine zwei sehen gleich aus. Jede Position wird von Hand zugeordnet und ins ERP übertragen. Der Liefertermin in der Auftragsbestätigung entsteht aus Gefühl, nicht aus freier Kapazität.

06:30

Am nächsten Morgen besprechen Produktionsleiter und Meister eine Änderung: Eilauftrag, Fehlteil, Maschinenstörung. Die Reihenfolge wird von Hand umgestellt. Welche drei anderen Aufträge dadurch kippen, steht auf keiner Liste.

Kurz vor dem Termin

Der Kunde fragt nach seiner Ware. Wo der Auftrag steht, findet man nach zwei Anrufen heraus. Wie lange er noch braucht, weiß niemand. Was er am Ende gekostet hat, erfährt keiner.

Was wir hier konkret umsetzen

Wir setzen dort an, wo Fachkräfte Zeit mit Übertragen, Prüfen und Suchen verbringen, statt mit Fertigung und Kundengeschäft.

Vom Eingang bis in das ERP

Anfragen und Bestellungen werden automatisch erfasst, Artikel und Fremdartikel geprüft, Kundennummern zugeordnet und der Auftrag im ERP angelegt, auch wenn die Stückliste ein SAP-Export mit hunderten Positionen ist oder gar keine Spaltenüberschriften hat. Dasselbe Verfahren prüft Lieferscheine, Zeugnisse und Rechnungen gegen die Bestellung.

Erfahrungswissen sichern, bevor es geht

Aus Videoaufnahmen erfahrener Mitarbeitender, etwa beim Einrichten einer Maschine, erzeugen wir strukturierte Arbeitsanleitungen und hängen sie an ein Wissensmanagement, in dem sich nachfragen lässt. Das Ergebnis benennt selbst, an welchen Stellen aus Erfahrung entschieden wurde: genau dort existiert das Wissen heute nur in einem Kopf.

Fertigung und Vertrieb auswerten statt schätzen

Status offener Aufträge, drohende Termin-Reißer, Risikokunden und die Angebots-Pipeline, direkt auf Ihren ERP-Daten statt in manuellen Excel-Exporten. Auf Auftrags-, Artikel- und Maschinenebene. Nicht auf Ebene einzelner Mitarbeitender: Das schließen wir im Kick-off aus, weil sonst die Belegschaft nicht mitgeht.

Assistenz statt CRM-Maske

Statt Felder zu pflegen, sprechen Ihre Leute mit einer Assistenz: Besprochenes wird eingesprochen und am richtigen Datensatz abgelegt, zurück kommen Angebotsstände, Wiedervorlagen und das Tages-Briefing. Für den Vertrieb ist die Assistenz damit das CRM, die Datenhaltung darunter bedient niemand mehr von Hand.

Wie wir das machen

Drei Schritte, keine Überraschungen: Sie wissen vor jedem Schritt, was er kostet und was Sie dafür bekommen.

1

Erstgespräch

Kostenlos 30 Minuten · vor Ort oder per Teams

Sie erzählen, wo in Auftragsabwicklung, Fertigung und Vertrieb Zeit verloren geht, wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich ein Projekt lohnt. Auch wenn die Antwort Nein ist. Sie brauchen dafür keine fertige Idee: Wir benennen die Fälle, die sich in Fertigung und Handel zuerst rechnen.

2

Potenzialanalyse

3.600 € netto Festpreis

Wir gehen mit Ihren Leuten durch den Ablauf von der Anfrage bis zur Nachkalkulation und erheben den heutigen Aufwand. Am Ende steht Ihr priorisierter Fahrplan mit Kostenschätzung je Baustein.

3

Umsetzung & Betrieb

Nach Fahrplan Baustein für Baustein

Was Ihr Projekt kostet, steht im Fahrplan, mit erhobenen Zahlen, nicht mit Schätzungen. Der erste Baustein muss sich bewähren, bevor der zweite startet. Mit Ihrem Systemhaus arbeiten wir dabei Hand in Hand: Zugänge, Schnittstellen und Betrieb stimmen wir mit den Leuten ab, die Ihre Systeme ohnehin betreuen.

Projekte aus Industrie & Handel

Umgesetzt und im täglichen Einsatz.

Umgesetzt Industrie & Handel

Anfragen und Bestellungen aus E-Mails direkt ins ERP

Umgesetzt in einem Handelsbetrieb: Artikelprüfung, Kundenzuordnung und Auftragsanlage laufen automatisch, unabhängig vom Format. Erkennt das System weniger Positionen als angekündigt, legt es nichts an, sondern meldet sich beim Sachbearbeiter.

Umgesetzt Industrie & Handel

Vertriebssteuerung, die sich selbst pflegt

Umgesetzt in einem Industriebetrieb: Der gewachsene Excel-Kundenstamm wurde migriert und abgelöst, das Tages-Briefing erzeugt die Wiedervorlagen automatisch. Ein Dashboard harmonisiert die Daten aus ERP und CRM und zeigt wesentliche Kundendaten, wie auch die Angebots- und die Auftragspipeline, die Kunden in Risikoklassen sortiert und vieles mehr. Erfasst wird per Sprache und per Mail: Angebotsstände und Kundenthemen werden eingesprochen oder als Antwort auf die Tagesmail geschickt, zusammengefasst und am richtigen Datensatz abgelegt.

Umgesetzt Industrie & Handel

Arbeitsanleitungen aus Videoaufnahmen, angebunden an das Wissensmanagement

Aus der Aufnahme eines erfahrenen Einrichters entsteht eine strukturierte Arbeitsanleitung, und sie bleibt nicht als Datei liegen: Die Anleitungen laufen in ein Wissensmanagement, in dem sich anschließend gezielt nachfragen lässt. Das Ergebnis markiert selbst, wo das Material unvollständig ist, an welchen Stellen aus Erfahrung entschieden wurde und wo im Ablauf Optimierungspotenzial steckt. Genau diese Stellen verliert ein Betrieb, wenn jemand geht.

Umgesetzt Branchenübergreifend

Nachkalkulation, die von sich aus Bescheid gibt

Die Nachkalkulation läuft automatisch auf den ERP-Daten und wird gegen die Historie gelesen: Wo weicht dieser Auftrag von vergleichbaren ab, welche Abweichung ist ein bekanntes Muster und welche neu? Auffälligkeiten gehen als Hinweis an die Betriebsleitung, statt darauf zu warten, dass jemand die Zahlen von Hand zusammenträgt.

Anwendungsfälle

Abläufe, die sich in Fertigung und Handel mit denselben Bausteinen automatisieren lassen und die wir für Betriebe wie Ihren umsetzen.

Anwendungsfall Industrie & Handel

Fertigungsüberwachung und Termin-Reißer-Erkennung

Status offener Aufträge und Positionen, drohende Terminüberschreitungen und fehlende Artikel je Position, ausgewertet auf Auftrag, Artikel und Maschine. Auswertungen über einzelne Mitarbeitende schließen wir im Kick-off aus.

Anwendungsfall Industrie & Handel

Identische Artikel über Aufträge hinweg zusammenlegen

Weniger Werkzeugwechsel, weil gleiche Teile aus verschiedenen Aufträgen gemeinsam gefertigt werden. Heute hängt diese Entscheidung am Erfahrungswissen einzelner Personen.

In der Presse

Sauerländer Familienunternehmen plant die Zukunft neu: „Wir haben alle mit im Boot“

Die Westfalenpost hat über die Digitalisierung eines Sauerländer Familienunternehmens berichtet, das zu unseren Kunden gehört. Nicht über Technik, sondern über den Weg dorthin.

Bericht in der Westfalenpost lesen →


Der Weg einer Bestellung, heute und danach

Heute

10 Aufgaben, alle von Hand. Zwei davon bringen den Auftrag wirklich voran.

HeuteVertriebFertigungAnfrage vom KundenIntern suchen undnachfragendrei Kollegen, Datendoppelt erhobenKalkulierenaus Erfahrung, ohneIstdatenAngebotverschickenohne NachkalkulationBestellungabtippenPDF oder Excel, Nummernvon HandIns ERPübertragenerneut abgetipptAuftragbestätigenTermin ohne PrüfungFertigungsauftraganlegenStammdaten veraltetFehlteile suchen,feinplanenmorgens, Eilauftrag,StörungVon Hand umplanenReihenfolge kipptKunden vertröstenkeine RückmeldedatenTermin reißtOhne Nachkalkulationfehlen der nächstenKalkulation die Istdaten.

Danach

Eine Aufgabe für Menschen, 9 für den Assistenten. Vom Menschen bleiben die Anfrage und eine Freigabe.

DanachMenschKI-AssistentAnfrage vom KundenAngebot erzeugenaus Daten, mitNachkalkulationBestellungeinlesenPDF, Excel oder MailPositionenzuordnenAbgleich zum AngebotTermin prüfenMaterial und KapazitätAuftrag freigebenBestätigung geht rausFertigungsauftraganlegenStammdaten gepflegtRückmeldungaufnehmenlive aus der FertigungUmplanungsimulierenFolgen sofort sichtbarStatusbereitstellenKunde sieht den echtenTerminNachkalkulierenläuft automatisch mitAuftrag ist durchDie Istdaten stehen dernächsten Kalkulation zurVerfügung.
Wer arbeitet
  • Handarbeit
  • die Leistung selbst
  • KI-Assistent
Art der Aufgabe
  • von Hand, ohne System
  • Mensch am System
  • läuft automatisch
Ablauf
  • Start
  • Ende
  • Reihenfolge
Verzweigung und Hinweis
  • läuft parallel
  • Anmerkung zum Schritt
  • Medienbruch: die Information wechselt das Medium
Derselbe Weg, andere Vorgänge
  • Anfrage
  • Stückliste
  • Lieferschein
  • Rechnungsprüfung
  • Reklamation
  • Kundenstammpflege
  • und Ihr Vorgang

Der Ablauf oben ist ein Beispiel aus einem laufenden Projekt.
Wie viele Stunden es bei Ihnen sind, messen wir vor dem Projekt und rechnen nach dem Go-Live nach.

Wie wir Wirkung messen →

Wir gehen mit Ihnen durch den Betrieb

Am Anfang steht kein Angebot, sondern ein Gespräch: Wie kommt ein Auftrag heute bei Ihnen an, welche Prüfungen binden Kapazität, wo hängt Wissen an einzelnen Personen? Unverbindlich und ohne Folienschlacht.

  • 30 Minuten
  • kostenlos
  • vor Ort oder per Teams
Kostenloses Erstgespräch vereinbaren
Jan Carlo Niklas, KI-Beratung für Industrie und Handel, Jarvis GmbH Jan Carlo Niklas Geschäftsführer